Entstehungsgeschichte

1993 Zusammenschluss von Menschen aus dem Fachbereich Medizin, Psychotherapie, Soziologie, Pädagogik und Sozialarbeit mit dem Ziel, den bosnischen Flüchtlingen psychotherapeutische, soziale und politische Unterstützung zu geben.

Einrichtung einer sozialpsychiatrischen Sprechstunde für Flüchtlinge in Hanau, in einer hessischen Flüchtlingsunterkunft

1994 Vereinsgründung

1997 Eröffnung des Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer in Frankfurt, Merianstraße

1999 Kampagne für Bleiberecht der traumatisierten Kriegsflüchtlinge aus Bosnien und Herzegowina

2003 wegen steigender Nachfrage und fehlender Kapazität im Behandlungszentrum Gründung des Frankfurter Behandlungsnetzwerks für Flüchtlinge mit Unterstützung vom Sigmund-Freund-Institut und dem Frankfurter Psychoanalytischen Instituts

2004 Umstrukturierung des Behandlungszentrums in eine Beratungsstelle

2005 Umzug in Bergerstraße

2006 Gründung und Mitarbeit in der Kommission für „Begutachtung psychoreaktiver Traumafolgestörungen im aufenthaltsrechtlichen Verfahren“ bei der LÄKH, in Zusammenarbeit mit der LPPKJP Hessen

seit 2006 Fortbildung für Dolmetscher in dem Kontext von psychosozialer Beratung und Therapie

2008 Erweiterung des Behandlungsnetzwerks für den Kinder- und Jugendtherapeutischen Bereich

2009 Angebote für geflüchtete Kinder und Jugendliche, Schwerpunkt UMFs (unbegleitete minderjährige Flüchtlinge)

seit 2011 spezielle Fortbildungsangebote für pädagogische Betreuer

2016 Entwicklung und Durchführung eines familientherapeutischen Angebots

2017 Umzug in Lindleystr 15, Vergrößerung