Behandlungsnetzwerk

Das Behandlungsnetzwerk für Flüchtlinge wurde 2003 mit Unterstützung des Sigmund-Freud-Instituts (SFI) und des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts (FPI) von FATRA ins Leben gerufen.

Jeder, der traumatisierte Flüchtlinge psychotherapeutisch und/oder psychiatrisch behandelt, kann Mitglied des Behandlungsnetzwerks werden. Als Mitglied erklärt man seine grundsätzliche Bereitschaft einen Therapieplatz oder eine Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung zu stellen.

Darüber hinaus ist das Behandlungsnetzwerk ein Kommunikationsforum, in dessen Rahmen zentrale Aspekte der psychotherapeutischen Behandlung traumatisierter Flüchtlinge erörtert werden, wie interkulturelle Psychotherapie, aufenthaltsrechtliche Unsicherheit und Psychotherapie, psychotherapeutische Behandlung von traumatisierten Jugendlichen und Kindern, Psychotherapie mit Sprachvermittlung, besondere Übertragungs- und Gegenübertragungskonstellationen bei der Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen, Radikalisierung psychisch instabiler Flüchtlinge, Fragen der Kostenübernahme.

Die in diesem Zusammenhang regelmäßig stattfindenden zertifizierten Fortbildungsveranstaltungen finden in Kooperation mit dem SFI, dem FPI, dem Anna-Freud-Institut, dem Jüdischen Psychotherapeutischen Beratungszentrum, dem Institut für Psychoanalyse Frankfurt (DPG), dem Institut für Traumaverarbeitung und Weiterbildung Frankfurt und dem Frankfurter Arbeitskreis psychoanalytische Psychotherapie (FAPP) statt.

Nächste Veranstaltung:

19.09.2019 um 20.15 Uhr

im Hörsaal des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts

Prof. Dr. Vera King (Professorin für Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie an der Goethe-Universität Frankfurt und Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts) wird einen Vortrag halten zum Thema:

„Generationendynamik im Kontext von Migration und Flucht“

Anmeldung zur Mitgliedschaft im Behandlungsnetzwerk hier

Information zur Kostenübernahme der Psychotherapie und Sprachvermittlung