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Dolmetschen in der therapeutischen und ärztlichen Behandlung


Der große Mangel an muttersprachlichen bzw. sprachvermittelten Behandlungsangeboten stellt unserer Erfahrung nach eine zentrale wenn nicht sogar die größte Barriere in der gesundheitlichen Regelversorgung von Flüchtlingen und Folteropfern dar. Der Bedarf an muttersprachlicher Psychotherapie für diese Patientengruppe kann selbst in einer multikulturellen Stadt wie Frankfurt am Main nicht gedeckt werden. Hinzu kommt, dass in vielen der für Flüchtlinge bedeutsamen Sprachen kein einziges muttersprachliches Behandlungsangebot existiert.

 


Da es nicht ratsam ist, in der psychotherapeutischen oder psychiatrischen Behandlung auf die Übersetzung durch Freunde oder Familienmitglieder zurück zu greifen, vermitteln wir Dolmetscherinnen und Dolmetscher, die zuvor an Fortbildungskursen von FATRA e.V. teilgenommen haben und sich hier eine spezifische Kompetenz für den Einsatz im ärztlichen und psychotherapeutischen Setting, sowie für den Umgang mit traumatisierten Klienten erarbeiten konnten. Mehr zu den Inhalten dieser Fortbildung finden Sie in unserem Download-Bereich (Faltblatt Dolmetscherschulung).


Möchten Sie zu einer der nächsten Fortbildungen für das Dolmetschen im psychosozialen und psychotherapeutischen Kontext eingeladen werden? Hier können Sie uns unverbindlich eine Nachricht zukommen lassen.


Vor Beginn einer therapeutischen Behandlung muss jeweils im Einzelfall die Übernahme der Dolmetscherkosten geklärt werden. Hier bemühen wir uns, Patienten und Therapeuten Hilfestellungen zu geben und pragmatische Lösungen zu finden.